Polymilchsäure

Behandlungen mit Polymilchsäure gehören zu den modernen Biostimulatoren. Anders als klassische Filler steht nicht das sofortige Auffüllen von Volumen im Vordergrund, sondern die Anregung der körpereigenen Kollagenbildung.

Je nach Hautbild und Behandlungsziel kommen unterschiedliche Produkte wie Sculptra®, Lenisna® oder Juvelook® zum Einsatz. Ziel ist eine schrittweise Verbesserung von Hautqualität, Spannkraft und Hautdichte mit natürlich wirkenden Ergebnissen.
geeignet bei nachlassender Spannkraftgeeignet bei Volumenverlustlanganhaltendes Behandlungskonzeptlangfristignatürliches Ergebnisregt körpereigene Kollagenbildung ansubtilverjüngend
Kurzüberblick

Dauer


ca. 45 bis 60 Minuten pro Sitzung

Haltbarkeit


kann je nach Ausgangslage bis zu 2 Jahre und länger wahrnehmbar sein

gesellschaftsfähig


häufig sofort oder nach kurzer Zeit

Ausfallzeit


meist minimal

Preis


ab 490 €

Sitzungen


2-4 Sitzungen im Abstand von ca. 4-8 Wochen

Was ist Polymilchsäure?

Polymilchsäure (PLLA) ist ein bewährter Biostimulator, der die körpereigene Kollagenbildung anregen kann.

In der ästhetischen Medizin wird Polymilchsäure unter verschiedenen Produktnamen eingesetzt, darunter Sculptra®, Lenisna® und Juvelook®.

Anders als klassische Hyaluron-Filler ersetzt Polymilchsäure nicht direkt Volumen. Die Behandlung setzt tiefer an: Sie kann die körpereigene Kollagenproduktion anregen. Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und trägt zu Festigkeit, Elastizität und Spannkraft der Haut bei.

Das Ergebnis entsteht nicht von heute auf morgen. Nach und nach kann die Haut dichter, stabiler und frischer wirken. Genau das macht Polymilchsäure für viele so interessant: Die Veränderung entwickelt sich langsam und wirkt dadurch besonders natürlich.

Wie wirkt Polymilchsäure?

Nach der Injektion wird Polymilchsäure in die passenden Gewebeschichten eingebracht. Dort kann Poly-L-Milchsäure die Aktivität der Fibroblasten unterstützen. Das sind Zellen, die an der Bildung von Kollagen beteiligt sind.

Während das Trägermaterial nach und nach abgebaut wird, kann der Kollagenaufbau über mehrere Wochen und Monate weiterlaufen. Deshalb ist Polymilchsäure keine Behandlung für einen schnellen Soforteffekt, sondern ein langfristiges Konzept.

Erste Veränderungen können sich nach einigen Wochen zeigen. Die volle Wirkung lässt sich häufig erst nach mehreren Monaten beurteilen.

Welche Bereiche können behandelt werden?

Gesicht

Im Gesicht wird Polymilchsäure häufig eingesetzt, wenn Volumenverlust, nachlassende Spannkraft oder eine müder wirkende Hautstruktur im Vordergrund stehen. Typische Bereiche sind Wangen, Schläfen, Kinnregion und die untere Gesichtshälfte.

Hals und Dekolleté

Auch Hals und Dekolleté können von einer Verbesserung der Hautqualität profitieren. Die Behandlung kann sinnvoll sein, wenn die Haut dünner, weniger fest oder knittriger wirkt.

Hände

Die Hände verlieren mit der Zeit oft an Volumen und Hautdichte. Polymilchsäure kann je nach Ausgangslage eingesetzt werden, um die Hautstruktur langfristig frischer wirken zu lassen.

Körper

Polymilchsäure kann auch an bestimmten Körperbereichen eingesetzt werden, zum Beispiel an Oberarmen, Gesäß oder bei Dehnungsstreifen. Ob die Behandlung geeignet ist, hängt stark von Hautqualität, Gewebe und Behandlungsziel ab.

Für wen eignet sich Polymilchsäure?

Polymilchsäure eignet sich für Menschen, die keine schnelle, offensichtliche Veränderung wünschen, sondern eine schrittweise Verbesserung von Hautstruktur, Spannkraft und Volumenverlust.
Die Behandlung kann sinnvoll sein, wenn du:

Besonders interessant ist Polymilchsäure häufig ab etwa 40 Jahren, wenn Spannkraft, Elastizität und Volumen sichtbar nachlassen. Entscheidend ist aber nicht das Alter, sondern die individuelle Ausgangslage.

Wann ist Polymilchsäure nicht geeignet?

Polymilchsäure ist nicht für jede Person und nicht für jedes Behandlungsziel geeignet.

Eine Behandlung sollte nicht durchgeführt oder verschoben werden bei Schwangerschaft, Stillzeit, akuten Infekten, Entzündungen im Behandlungsbereich, bekannten Überempfindlichkeiten gegenüber Inhaltsstoffen, bestimmten Erkrankungen oder Neigung zu Keloiden.

Wichtig: Polymilchsäure ist nicht reversibel. Anders als Hyaluron kann es nicht einfach aufgelöst werden. Deshalb sind eine sorgfältige Beratung, realistische Erwartungen und eine erfahrene Anwendung besonders wichtig.

Wie läuft die Behandlung ab?

Vor der Behandlung wird genau analysiert, welche Bereiche geeignet sind und welches Ergebnis realistisch möglich ist. Danach wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Je nach Ausgangslage kommen unterschiedliche Polymilchsäure-Produkte wie Sculptra®, Lenisna® oder Juvelook® zum Einsatz.

Die Behandlung dauert meist ca. 45 bis 60 Minuten.

Für ein sichtbares und gleichmäßiges Ergebnis sind in der Regel mehrere Sitzungen sinnvoll. Häufig werden 3 bis 4 Behandlungen im Abstand von etwa 4 Wochen geplant.

Was ist nach der Behandlung wichtig?

Nach jeder Polymilchsäure-Behandlung ist die sogenannte 5-5-5-Massage besonders wichtig:

  • 5 Minuten massieren
  • 5 Mal täglich
  • 5 Tage lang

 

Diese Massage hilft, das Produkt gleichmäßig im Gewebe zu verteilen und das Risiko von Knötchen zu reduzieren. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge und sollte konsequent durchgeführt werden.

Für etwa 48 Stunden solltest du Sport, Sauna, Solarium, starke Sonne, Alkohol und starken Druck auf die behandelten Bereiche vermeiden.

Leichte Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse sind möglich und klingen meist nach kurzer Zeit ab.

Wie lange hält Polymilchsäure?

Die Wirkung von Polymilchsäure entsteht schrittweise und kann je nach Ausgangslage, Behandlungsprotokoll, Stoffwechsel und Lebensstil lange wahrnehmbar bleiben.

Da die Behandlung auf körpereigenem Kollagenaufbau basiert, entwickelt sich das Ergebnis über Monate. Eine Auffrischung kann nach etwa 18 bis 24 Monaten sinnvoll sein, wenn das Ergebnis erhalten werden soll.

Die genaue Planung wird individuell festgelegt.

Polymilchsäure oder Hyaluron?

Polymilchsäure und Hyaluron verfolgen unterschiedliche Ziele.

Hyaluron wird eingesetzt, wenn Volumen direkt aufgebaut, Konturen betont oder einzelne Falten aufgefüllt werden sollen. Das Ergebnis ist häufig sofort sichtbar.

Polymilchsäure regt die körpereigene Kollagenbildung an. Das Ergebnis entsteht langsamer, wirkt dafür besonders natürlich und eignet sich vor allem für eine langfristige Verbesserung von Hautstruktur, Dichte und Spannkraft.

Welche Behandlung besser passt, hängt von deiner Ausgangslage und deinem Wunsch ab. Manchmal kann auch eine Kombination sinnvoll sein.

Du möchtest langfristig frischer wirken, ohne aufgefüllt auszusehen?

Dann kann Polymilchsäure eine interessante Behandlung sein.

In einem kostenlosen Beratungstermin schauen wir gemeinsam, ob Polymilchsäure zu deiner Haut, deinen Zielen und deiner Ausgangslage passt.

Wirkstoffe / Technologie / Produkte:
BehandlungsserieBiostimulatorFibroblastenaktivierungHautqualitätInjektionsbehandlungJuvelookKollageninduktionKollagenstimulationLenisaPLLAPoly-L-MilchsäurePolymilchsäureSculptrastumpfe KanüleVolumenverlust

Preise

Was kostet Polymilchsäure?

1 Behandlung mit Sculptra®/Lenisna für die Haut ab 40 590 €
3 Behandlungen mit Sculptra®/Lenisna für die Haut ab 40 1.690 €
1 Behandlung mit JuveLook® für die junge Haut 490 €
3 Behandlungen mit JuveLook® für die junge Haut 1.390 €

Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.

Polymilchsäure

Häufig gestellte Fragen

Was ist Polymilchsäure? +
Polymilchsäure ist ein Biostimulator. Die Behandlung kann die körpereigene Kollagenbildung anregen und dadurch Hautstruktur, Spannkraft und Volumenverlust langfristig verbessern. Poly-L-Milchsäure, kurz PLLA, ist ein biologisch abbaubarer Wirkstoff, der in der Medizin seit vielen Jahren verwendet wird. Er wird eingesetzt, um die Kollagenbildung im Gewebe zu stimulieren.
Ist Polymilchsäure ein Filler? +
Polymilchsäure ist kein klassischer Filler. Es füllt nicht sofort auf, sondern regt den Körper dazu an, neues Kollagen zu bilden. Das Ergebnis entsteht schrittweise.
Wann sieht man Ergebnisse? +
Erste Veränderungen können nach einigen Wochen sichtbar werden. Die volle Wirkung zeigt sich meist erst nach mehreren Monaten, häufig nach ca. 4 bis 6 Monaten.
Wie viele Sitzungen brauche ich? +
In der Regel werden 3 bis 4 Sitzungen im Abstand von etwa 4 Wochen empfohlen. Die genaue Anzahl hängt von Ausgangslage, Behandlungsziel und Gewebereaktion ab.
Wie lange hält Polymilchsäure? +
Das Ergebnis kann je nach individueller Ausgangslage, Behandlungsprotokoll und Lebensstil lange wahrnehmbar bleiben. Eine Auffrischung kann nach etwa 18 bis 24 Monaten sinnvoll sein.
Was ist die 5-5-5-Massage? +
Nach jeder Behandlung sollten die behandelten Bereiche 5 Tage lang, 5 Mal täglich, jeweils 5 Minuten massiert werden. Diese Nachsorge hilft, das Produkt gleichmäßig zu verteilen.
Können bei Polymilchsäure Knötchen entstehen? +
Knötchen können in seltenen Fällen entstehen. Das Risiko lässt sich durch richtige Verdünnung, geeignete Technik und konsequente Nachsorge reduzieren. Deshalb ist die 5-5-5-Massage wichtig.
Ist Polymilchsäure reversibel? +
Nein. Polymilchsäure kann nicht wie Hyaluron aufgelöst werden. Deshalb sind Beratung, Planung und Erfahrung bei dieser Behandlung besonders wichtig.
Was ist der Unterschied zwischen Polymilchsäure und Hyaluron? +
Hyaluron wirkt als Filler und kann direkt Volumen geben. Polymilchsäure regt die Kollagenbildung an und entwickelt seine Wirkung über Wochen und Monate. Beide Behandlungen haben unterschiedliche Einsatzgebiete.
Für welche Bereiche eignet sich Polymilchsäure? +
Polymilchsäure kann im Gesicht, an Hals, Dekolleté, Händen und bestimmten Körperbereichen eingesetzt werden. Ob die Behandlung geeignet ist, wird individuell geprüft.
Bin ich nach der Behandlung gesellschaftsfähig? +
Häufig ja. Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse können auftreten, klingen aber meist nach kurzer Zeit ab.
Was sollte ich nach der Behandlung vermeiden? +
Für etwa 48 Stunden solltest du auf Sport, Sauna, Solarium, starke Sonne, Alkohol und starken Druck auf die behandelten Bereiche verzichten. Die 5-5-5-Massage sollte konsequent durchgeführt werden.
Für wen ist Polymilchsäure nicht geeignet? +
Nicht geeignet ist die Behandlung bei Schwangerschaft, Stillzeit, akuten Infekten, Entzündungen im Behandlungsbereich, Keloid-Neigung, bestimmten Erkrankungen oder bekannten Unverträglichkeiten.
Welche Polymilchsäure-Produkte gibt es? +
In unserer Praxis arbeiten wir je nach Hautbild und Behandlungsziel mit verschiedenen Polymilchsäure-Produkten wie Sculptra®, Lenisna® und Juvelook®. Welche Variante geeignet ist, wird individuell entschieden.
Was ist der Unterschied zwischen Sculptra, Lenisna und Juvelook? +
Alle drei Produkte basieren auf dem Prinzip der Kollagenstimulation. Sie unterscheiden sich unter anderem in ihrer Zusammensetzung, Partikelgröße, Verdünnung und den bevorzugten Einsatzbereichen. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt vom Hautbild und dem gewünschten Ergebnis ab.

Testimonials

Polymilchsäure bieten wir an folgenden Standorten an:

Villingen-Schwenningen

MEDICAL AESTHETICS
Praxis Verena Kluth | Schwarzwald
Brunnenstraße 31
78050 Villingen-Schwenningen

Baden-Baden

MEDICAL AESTHETICS
Praxis Verena Kluth
Kreuzstraße 4
76530 Baden-Baden
Anwendungsbereiche:
DehnungsstreifenDekolletéGesäßGesichtHalsHändeKinnbereichOberarmeSchläfenuntere GesichtshälfteVolumendefiziteWangen

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Polymilchsäure ist keine Impulsbehandlung. Es ist eine Behandlung für Menschen, die langfristig denken und ein natürliches Ergebnis wünschen.
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